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Neues System bei der deutschen Nationalmannschaft?

Aus der Not machte Joachim Löw 2008 eine Tugend. Nachdem man sich in der Gruppenphase der EM mehr durchgewurschtelt hatte, anstatt zu brillieren, drohte im Achtelfinale das aus gegen Portugal. Doch Löw stellte auf 4-3-2-1 um und setzte alles auf eine Karte – mit Erfolg wie sich nachher heraus stellte. Im Halbfinale traf man auf den nächsten EM-Qualifikationsspiel Gegner – der Türkei. Auch dort konnten die deutschen gewinnen und zogen nach einer schwachen Gruppenphase durch starke K.O.-Spiele ins Finale ein – leider verlor man dort gegen den aktuellen Europa- und Weltmeister Spanien.

Heute denkt Joachim Löw erneut über einen Systemwechsel nach. Nicht aus Schwäche sondern als eines der stärksten Nationalmannschaften der Welt (FIFA Weltrangliste Platz 3). Der Trainer hat den Luxus noch vor der EM 2012 zu testen und möchte noch besser und unberechenbarer werden.

Ich will nicht mehr nur zwei defensive Sechser im Mittelfeld

sagte der Bundestrainer. Vielmehr möchte er seine Formation weiter entwickeln.

Ich kann mir auch vorstellen, dass wir mal wieder 4-4-2 spielen, also mit zwei Spitzen

So lange es Erfolg bringt kann für mich Joachim Löw auch 1-1-8 spielen oder wieder mit Libero spielen. Ich möchte einfach nächsten Sommer beim Public Viewing mit wildfremden Menschen feiern und jeden Sieg ausgelassen feiern.

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